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Kinder mental stark machen!

Elternratgeber: Was ist kindgerechter Kampfsport? 

Kinderärzte, Psychologen und Lehrer sind sich einig: Kampfsport ist gut für Kinder.

Kampfsport stärkt das Selbstbewusstsein, schult die Konzentration, gleicht senso-motorische Entwicklungverzögerung aus und ist die perfekte Gewaltprävention.

Ja, das stimmt,

aber nur dann, wenn Kampfsport KINDGERECHT vermittelt wird.

Klassisches Kampfsporttraining stellt oftmals körperlich und kognitiv eine Überforderung dar und kann dem kindlichen Organismus mehr Schaden als Nutzen bringen.

Die im Kampfsport in der Regel praktizierte Lehrmethode des Bewegungskopierens (Vormachen/Nachmachen) ist die für erwachsene Gehirne geeignet Form.

Kinder lernen nicht analytisch, sondern intuitiv, erforschend, am besten auf spielerische Weise. Die klassischen Kampftechniken sind motorisch eine fast unmögliche Herausforderung für Kinder bis 12 Jahren, was zu technisch fehlerhafter Ausführung führt und damit nicht mehr die eigene und die Sicherheit des Partners gewährleistet.  

Die 10 Prinzipien für kindgerechten Kampfsport

 

1) Kinder lernen im Spiel und durch Spiel

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Erst wenn das Einüben der Techniken in einem spielerischen Rahmen statt findet ist das SINNVOLL und entwicklungsgerecht.

 

Judo für Kinder

 

2) Erforschen statt kopieren

Klassische Kampfkunst ist analytisch und wird durch „Vormachen / Nachmachen“ erlernt.

Kinder können aus gehirnphysiologischen Gründen so nicht lernen.

Kindgerechte Kampfkunst bietet Raum für das Erforschen des individuellen Bewegungsspektrums.

In diesem Raum können auch neue Techniken und Variationen ENTDECKT werden.

 


Judo für Kinder 

 

3) Bewegungsideen statt das Erlernen der „Feinform“
Kinder sollen ein breites Repertoire an grundlegenden Bewegungsmustern und kampfkunstspezifischen Bewegungen erlernen.

Erst wenn ein Kind sicher laufen, springen, hüpfen und balancieren kann, ist es bereit Kampftechniken in der "Grobform" zu erlernen.

In der Jugend kann dann die „Feinform“ einer Technik gemeistert werden.

 


Judo für Kinder 

 

4) Bildhaft statt analytisch

Kinder lernen über Bilder und Geschichten.

Wenn zwei Bärenkinder einander umarmen und sich gegenseitig schlafen legen, wird die Idee, sprich das Ganze sofort BEGRIFFEN.

Meisterhafte kindgerechte Kampfkunst bedient sich einer imaginativen und einfachen Sprache.

 


Judo für Kinder 

 

5) Verzicht auf Schlag- , Tritt-, Hebel und Würgetechniken

Alle gefährlichen Techniken sollten Kinder bis zur Pubertät nicht lernen, um sich selbst und andere vor Verletzungen zu schützen.

Falsch ausgeführte Schläge und Tritte können Knorpel, Gelenke und Faszien schädigen.

Durch eine gebrochene Nase wird schnell das ursprüngliche Opfer zum Täter.

 


Judo für Kinder 

 

6) Sanfte Fallschule

Das Fallen aus großer Höhe ist ebenfalls schädlich für den kindlichen Organismus.

Fallübungen sollten so modifiziert sein, dass der Fallende niemals die Kontrolle über sich verliert.

Im Idealfall fangen die Übungen in der Bauchlage an und werden spielerisch erlernt.

 


Judo für Kinder 

 

7) Keine Prüfungen

Gürtelprüfungen sind eine Erfindung der großen Verbände, um Geld in die Kassen für Pässe, Urkunden und Gürtel fließen zu lassen.

Eine Prüfung kann immer nur den äußerlichen Stand messen und nicht die innere Entwicklung.

Da es um das Erlernen von Prinzipien und Bewegungsideen sind Prüfung erst sinnvoll ab der Pubertät.

 


Judo für Kinder 

 

8) Keine Wett-Kämpfe

Wir leben in einer leistungs- und vergleichsorientierten Gesellschaft.

Wollen Sie, dass ihr Kind auch in seiner Freizeit da mitspielt?

KampfSPORT hat seinen legitimen Platz, führt aber die geistigen Werte der KampfKÜNSTE ad absurdum.

Da immer nur ein Kind auf dem Siegerpodest ganz oben stehen kann, frustriert dies alle anderen Kinder schwächt das authentische Selbstbewusstsein.

 


Judo für Kinder 

 

9) Qualifikation des Lehrers

Ein Schwarzer Gürtel ist lediglich ein Indiz dafür, dass jemand die äußere Technik erlernt hat und keine Qualifikation als Lehrer – schon gar nicht als Lehrer für Kinder.

Um Kinder kindgerecht unterrichten und in ihrer Entwicklung fördern zu können, bedarf es einer pädagogischen, im Idealfall auch einer therapeutischen Grundqualifikation, langjährige Erfahrung und menschliche Reife!

 


Judo für Kinder 

 

10) Kampfsport ist per se keine Persönlichkeitsschulung

Das Üben von Kampftechniken schult nur bedingt die Persönlichkeit des Schülers.

Erst durch die Vermittlung altersgerechter Mentaltechniken wird das Selbstbewusstsein gestärkt.

Die Kinder sollten lernen diese Techniken im Alltag zu nutzen, um Konflikte friedvoll zu lösen und in Stresssituationen ruhig und leistungsfähig zu bleiben.

Die JudoSpielpädagogik setzt diese Erkenntnisse konsequent in der Praxis um. Mit Christian Sonnenschein als erfahrenen Kinderjudolehrer ist Ihr Kind in sicheren Händen und lernt Judo auf gesundheitsförderliche und kindgerechte Weise.

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Judo für Kinder

Erfahrungsbericht über Anna-Lena (11 Jahre) von ihren Eltern


Unsere Tochter Anna-Lena besucht nun schon lange die JSP und wir haben bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Früher hat sie einmal wöchentlich für 45 Minuten an der Ergo-Therapie bei Sabine Heidenreich in Brakel teilgenommen.

Irgendwann ging das jedoch nicht mehr und die Therapeutin empfahl uns als Alternative die JSP.

Anna-Lena fühlte sich bei der JSP sofort wohl und geht bis heute fast jede Woche wieder gerne hin.

" Wir konnten schon nach kurzer Zeit feststellen, dass sie sich sowohl im Schul-Unterricht als auch bei den Hausaufgaben viel besser konzentrieren konnte.

Vor Klassenarbeiten nutzt sie bis heute oft die „Energiekugel“. Als eher „ruhiger Vertreter“ sagt sie seitdem aber auch bestimmt ihre Meinung zu allen Themen die in der Schule oder im Freundeskreis auftreten. Man kann sagen: Sie traut sich was!