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Kindgerechtes Judo

1. Didaktik/ Metodik

Die JudoSpielpädagogik vermittelt Kindgerechtes Judo (kurz: KiJudo) durch eine innovative Didaktik auf Grundlage jüngster Erkenntnisse der Gehirnforschung und der Entwicklungspsychologie.

Durch die Integration unterschiedlichster Konzepte und Methoden aus den Bereichen Bewegungserziehung, Körperarbeit und Pädagogik lernen Kinder von 5-12 Jahren Judo auf alters- und entwicklungsgerechte Weise.

 

1.1 Das Spiel als natürliche Form des Lernens

Anstelle des herkömmlichen, leistungsorientierten Judounterrichts tritt im KiJudo das Spiel als natürlichste Form des menschlichen Lernens.

Verbunden mit einer vertrauten äußeren Struktur (Rituale, Regeln, Konsequenzen) entsteht eine stressfreie Atmosphäre – die Basis für Lernen und Entwicklung!



 

1.2 Induktive Lehrmethode

Die Judotechniken werden nicht im klassischen Sinne durch reines Bewegungskopieren (deduktiv) vermittelt, da diese Form des Lernens für Kinder im Grundschulalter aus neurophysiologischer Sicht ungeeignet ist.



Vielmehr werden den Schülern bildhafte Bewegungsaufgaben und Anregungen angeboten (induktiv), um eigene kreative Lösungen zu finden.

Dieser Lernansatz entspricht der ursprünglichen Funktion des menschlichen Gehirns als Lösungserfinder und nicht als reines Wissensspeichermedium.

1.3 Sanfte Techniklehre

KiJudo verzichtet vollkommen auf Schlag-, Tritt-, Hebel- und Würgetechniken und Würfe in der Feinform, da Kinder noch nicht in der Lage sind ihre Kraft genau zu dosieren.



Als altersgerechter Ansatz legt KiJudo Wert auf die Vermittlung von Bewegungsprinzipien und das Erlernen der Grobform möglichst vieler Übungsformen.



In der „sanften“ KiJudo-Methodik liegt der Schwerpunkt auf den wertschätzenden, schützenden Umgang mit dem Partner und sich selbst, um Verletzungen zu vermeiden und Empathie zu schulen.



Die Wurftechniken sind so modifiziert, dass der Partner die Kontrolle über sein Fallen hat.

Das Fallen aus größerer Höhe, wie dies im klassischen Judo praktiziert wird stellt unserer Erfahrung nach eine zu hohe Verletzungsgefahr für den im Wachstum befindlichen kindlichen Organismus (Gelenke, Knorpel, Bänder und Muskeln) dar. 



1.4 Senso-motorisches Grundlagentraining

Der Aufbau der Techniklehre orientiert sich an der frühkindlichen Bewegungsentwicklung (vgl. Emmi Pickler).


Durch den konsequenten Aufbau der Methodik von der Rücken- und Bauchlage bis zum freien, aufrechten Gang erhalten die Kinder ein Grundlagentraining für alle Bereiche der motorischen Entwicklung und der sensorischen Integration.

Dadurch können Entwicklungsverzögerungen nachgeholt und Teilleistungsstörungen ausgeglichen werden.
Psychomotorische Übungen und "Gehirngymnastik" helfen dabei Gehirn und Körper besser zu integrieren



1.5 Philosophie in Bewegung



Die Techniken sind weder als Selbstzweck, Selbstverteidigung oder Wettkampftechnik gedacht, sondern vermitteln unmittelbar die Philosophie der Kampfkünste als Weg des friedvollen Kriegers.



Im Sinne einer Körperverhaltenstherapie lernen die Schüler innere und äußere Haltungen zu verbinden und jenseits von Opfer und Täter aus der inneren Mitte heraus agieren zu können, anstatt reagieren zu müssen.

 

Judo für Kinder

Geistiges Judo

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Am besten errreichen Sie Christian Sonnenschein Mo.-Fr. von 9 - 13 Uhr.

Falls nicht, sprechen Sie auf seinen freundlichen Anrufbeantworter. Er ruft sie gerne zurück.

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Erfahrungsbericht über Simon (7 Jahre) von seinen Eltern


Um unseren Sohn (7 Jahre) für den Umgang mit körperlichen Auseinandersetzungen (vor allem in der Schule) zu wappnen, wurde uns Judo empfohlen.

Nachdem er bei einem klassischen Judo-Sportverein nach kurzer Zeit das Handtuch warf, hatten wir große Zweifel, ob wir ihn zu einem erneuten Anlauf bewegen können würden. Ein Freund hat uns einen Besuch bei Christian Sonnenscheins Judoschule ans Herz gelegt.

"Dort wird Judo auf eine - für uns Eltern ganz neue - Art und Weise praktiziert: spielerisch und kindgerecht, dabei nimmt Christian zu jedem einzelnen Kind einen klaren Kontakt auf.

Diese Atmosphäre hat unserem Sohn (und uns) sehr gefallen. Seit nun einem halben Jahr geht unser Sohn ausnahmslos gerne zum Judo und kommt entspannt und ausgeglichen zurück.

In der Familie erleben wir jetzt häufiger, dass unser Sohn alte Trotz-Verhaltensmuster überwindet.

Wir sind froh, dass wir Christian Sonnenscheins Judoschule entdeckt haben.